Hier ist die Biographie der Gruppe Schlafstörung
„Schlafstoerung“ ist eine Elektro Band aus Köln, die 2007 von M. Lauterbach (Samok) und F. Lauterbach (Belivion) gegründet wurde. Diese Zusammenarbeit besteht allerdings seit mitte 2002, damals
jedoch noch unter dem Namen „Insanityz Crescendo“
History
Im Winter 2002 fanden die Brüder Moritz Lauterbach (aka Samok) und Florian Lauterbach (aka Belivion) erstmalig musikalisch, unter dem Namen „Insanityz Crescendo“, zueinander. Beide waren zuvor in
der Postpunk Band „Pirates of Destiny“ tätig gewesen, hatten zu dieser Zeit jedoch selten die Möglichkeit ihre Vorstellungen in Sachen Musik umzusetzen.
Als sich die Band dann 2000 trennte, gingen beide erstmal eigene Wege und Belivion begann die Arbeit an seinem Soloprojekt „Smokey“.
Nach zwei Jahren intensiver Arbeit an diesem Projekt und der Vollendung seines Demos „Psychotic Dreams“ stürzte er in ein kreatives Loch und wollte die Musik bereits aufgeben, als sein Bruder mit
einigen Demosongs, die er mit Hilfe eines Trackers aufgenommen hatte, bei ihm auftauchte.
Diese Songs waren „Things Undone“ und „Licht und Schatten“ und erinnerten an Trip Hop mit Funk Einflüssen, und war daher völlig dem Industrial Belivions entgegengesetzt.
Durch diesen neuen Sound angespornt, begannen sie noch an dem Abend die Songs fertigzustellen, die bis dahin hauptsächlich aus Rhythmus und Synthesizern bestand.
Belivion übernahm den Gesang und die Gitarrenparts, während Samok sich um den Rest kümmerte.
Von dieser ersten, recht erfolgreichen Session, überzeugt begannen sie in den folgenden Monaten die Aufnahme weiterer Songs, die neben besagten Trip Hop und Industrial Einflüssen zunehmend in
düstere Ambient Strukturen abglitten.
Im Sommer 2003 hatten sie fast zwanzig Songs aufgenommen und fassten einige Ausgewählte in ihrem Demo mit dem Namen „Things Undone“ zusammen. Unter diesen Stücken fanden sich einige
Interpretationen alter „P.o.D“ und „Smokey“ Songs, sowie diverse Instrumentalstücke.
Im Folgenden komponierte Samok einige Songs, die derart vielschichtig waren, dass sie keiner zusätzlichen Gitarre oder Gesang bedurften. Namentlich „Die Raben“ und „Darkness part 1 &
2“.
Diese Stücke sollten im Folgenden auf dem „Things Undone“ Nachfolger auftauchen, der zudem auch instrumentelle Stücke Belivions enthielt.
Ein Name wurde für diesen Nachfolger nie gefunden, und so gilt er heute lediglich als Bonus CD zu „Things Undone“.
2004 stieß für einige Sessions ihr langjähriger Freund Chryz als Gitarrist hinzu. Belivion übernahm die Keyboards, Samok den Gesang. Diese Sessions waren verglichen mit den bisherigen Arbeiten
der beiden eher dürftig, und so lösten sie „Insanityz Crescendo“ Ende 2004 auf.
Anfang 2007 fanden sich, völlig unerwartet, die „Pirates of Destiny“ wieder zusammen, und nach einigem Zögern schloss Samok, der sich bis dahin völlig seiner Kunst gewidmet hatte, sich der Band
an.
Alsbald wurde allerdings klar, dass die eng gesteckten Grenzen der Band, ihn lediglich an der Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen hinderte. So schlossen sich Belivion und Samok im
Dezember 2007 zu dem Projekt „Schlafstoerung“ zusammen, welches stilistisch an die Songs von „Insanityz Crescendo“ anknüpfen sollte.
Im Februar 2008 vollendeten sie ihr erstes „Schlafstoerung“ Demo „Insomnia“, dass völlig ohne Gitarren und Gesang auskommt, also rein elektronisch ist. Stilistisch orientierten sie sich dabei
hauptsächlich an dem Synthpop und New Wave der achtziger Jahre, ohne dabei ihre düsteren Ambient Wurzeln zu vergessen, die vor Allem bei den Songs aus Samoks Feder noch deutlich zu hören
sind.
Ein Jahr später erschien ihr zweites Album "Affected by Simplicity", welches sich ebenfalls grosser Beliebtheit erfreute, und auch die Presse auf Schlafstoerung aufmerksam machte.
Aber nur wenige Wochen später erschien das nächste Album "Ecdysis", mit dem sie es auf den Sampler des Orkus Magazins schafften.
Beide Alben stellen die bisher düstersten und melancholischsten Werke der Brüder dar.
Danach wurde es erstmal ruhig um die Band. Einige Aufnahmesessions wurden für den Sommer angesetzt. Nun unterstützt durch Tobi am Bass.
Einige dieser Jamsessions wurden im Herbst unter dem Titel "Ecdysis Extended" unter die Leute gebracht, und Tobi verliess die Band wieder.
Alles in allem war 2009 das produktivste Jahr der "Schlafstoerung", aber bedeute auch deren vorzeitiges Ende, als die Brüder sich Ende des Jahres nach einem Streit dazu entschlossen, die Band
aufzulösen.
Beide gingen fortan erstmal eigene Wege. Belivion machte sich an die Arbeit in dem Projekt "Sound Request", während Samok mit "The Fool" einigen Erfolg erzielte.
Ende Februar 2010 dann fanden die Brüder wieder zueinander und beschlossen der "Schlafstoerung" eine neue Chance zu geben.
Die "The Fool" Alben sowie das Projekt wurden kurzerhand in "Schlafstoerung" umbenannt, was die meisten "Fool" Fans gut aufnahmen.
Zur Zeit arbeiten die beiden an neuem Material für ihr nächstes Album.
Bisherige Alben im Überblick:
Insomnia:
Das Erstlingswerk des Duos. Stilistisch wird hier der Spagat zwischen Techno, House, Ambient und Industrial gewagt, was Insomnia zu dem abwechslungsreichsten Album der Schlafstoerung macht.
Insomnia verkörpert zudem noch am ehesten das musikalische Ziel der Brüder: die klangliche Darstellung einer Nacht in der Großstadt.
Affected by Simplicity:
Mit ihrem zweiten Album Affected by Simplicity richteten Schlafstoerung ihren Blick auf die chaotischen und auch sinnlichen Aspekte des Lebens.
Im einen Moment treibend, im nächsten verträumt und alsbald beängstigend erschafft Affected by Simplicity beim Hörer ein klares Bild einer verwirrenden Welt.
Ecdysis:
Das im März 2009 erschienene dritte Album der Brüder stellt musikalisch eine klare Abgrenzung zu den früheren Alben dar. Nicht nur hat sich die klangliche Qualität verbessert, sondern auch die
Herangehensweise an die Musik und der Stil des Projekts haben sich grundlegend verändert.
Mit Ecdysis haben Schlafstoerung sich den eher düsteren Gefilden zugewandt und ihre Verspieltheit, wie sie bei Insomnia noch deutlich zu spüren war, hinter sich gelassen.
Ecdysis Extended:
Im Herbst 2009 erschien eine Sammlung verschiedenartiger Songs und Experimente, welche die Band in den Monaten nach Ecdysis aufgenommen hatten.
Auf Ecdysis Extended befinden sich zum Beispiel einige fast 30 minütige improvisierte Livesessions, die dem Hörer zwar etwas Geduld abverlangen, aber auch das musikalische Potential der Band
verdeutlichen.
Zeitkreis:
Das 2010 unter dem Projektnamen The FooL veröffentlichte und später von Schlafstoerung adoptierte Album Zeitkreis stammt zur Gänze aus Samok's Feder.
Verträumte Melodien und minimalistische Beats machen dieses Album zu einem der ruhigsten Werke des Projekts.
Saburra:
Ebenfalls zunächst unter The FooL erschien wenig später das sechste Album der Kölner: Saburra.
Ohne Zweifel kann man Saburra als den bisherigen Höhepunkt der Diskographie betrachten. Es enthält einige der emotionalsten Arrangements des Projekts, wie beispielsweise die Songs Veränderung
oder Der Schlüssel. Aber auch der Hang zu der Musik der 80er Jahre tritt, erstmalig seit Insomnia, wieder in den Fokus, wie der Song Der Fluss stark verdeutlicht.
„Schlafstoerung“ ist eine Elektro Band aus Köln, die 2007 von M. Lauterbach (Samok) und F. Lauterbach (Belivion) gegründet wurde. Diese Zusammenarbeit besteht allerdings seit mitte 2002, damals
jedoch noch unter dem Namen „Insanityz Crescendo“
History
Im Winter 2002 fanden die Brüder Moritz Lauterbach (aka Samok) und Florian Lauterbach (aka Belivion) erstmalig musikalisch, unter dem Namen „Insanityz Crescendo“, zueinander. Beide waren zuvor in
der Postpunk Band „Pirates of Destiny“ tätig gewesen, hatten zu dieser Zeit jedoch selten die Möglichkeit ihre Vorstellungen in Sachen Musik umzusetzen.
Als sich die Band dann 2000 trennte, gingen beide erstmal eigene Wege und Belivion begann die Arbeit an seinem Soloprojekt „Smokey“.
Nach zwei Jahren intensiver Arbeit an diesem Projekt und der Vollendung seines Demos „Psychotic Dreams“ stürzte er in ein kreatives Loch und wollte die Musik bereits aufgeben, als sein Bruder mit
einigen Demosongs, die er mit Hilfe eines Trackers aufgenommen hatte, bei ihm auftauchte.
Diese Songs waren „Things Undone“ und „Licht und Schatten“ und erinnerten an Trip Hop mit Funk Einflüssen, und war daher völlig dem Industrial Belivions entgegengesetzt.
Durch diesen neuen Sound angespornt, begannen sie noch an dem Abend die Songs fertigzustellen, die bis dahin hauptsächlich aus Rhythmus und Synthesizern bestand.
Belivion übernahm den Gesang und die Gitarrenparts, während Samok sich um den Rest kümmerte.
Von dieser ersten, recht erfolgreichen Session, überzeugt begannen sie in den folgenden Monaten die Aufnahme weiterer Songs, die neben besagten Trip Hop und Industrial Einflüssen zunehmend in
düstere Ambient Strukturen abglitten.
Im Sommer 2003 hatten sie fast zwanzig Songs aufgenommen und fassten einige Ausgewählte in ihrem Demo mit dem Namen „Things Undone“ zusammen. Unter diesen Stücken fanden sich einige
Interpretationen alter „P.o.D“ und „Smokey“ Songs, sowie diverse Instrumentalstücke.
Im Folgenden komponierte Samok einige Songs, die derart vielschichtig waren, dass sie keiner zusätzlichen Gitarre oder Gesang bedurften. Namentlich „Die Raben“ und „Darkness part 1 &
2“.
Diese Stücke sollten im Folgenden auf dem „Things Undone“ Nachfolger auftauchen, der zudem auch instrumentelle Stücke Belivions enthielt.
Ein Name wurde für diesen Nachfolger nie gefunden, und so gilt er heute lediglich als Bonus CD zu „Things Undone“.
2004 stieß für einige Sessions ihr langjähriger Freund Chryz als Gitarrist hinzu. Belivion übernahm die Keyboards, Samok den Gesang. Diese Sessions waren verglichen mit den bisherigen Arbeiten
der beiden eher dürftig, und so lösten sie „Insanityz Crescendo“ Ende 2004 auf.
Anfang 2007 fanden sich, völlig unerwartet, die „Pirates of Destiny“ wieder zusammen, und nach einigem Zögern schloss Samok, der sich bis dahin völlig seiner Kunst gewidmet hatte, sich der Band
an.
Alsbald wurde allerdings klar, dass die eng gesteckten Grenzen der Band, ihn lediglich an der Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen hinderte. So schlossen sich Belivion und Samok im
Dezember 2007 zu dem Projekt „Schlafstoerung“ zusammen, welches stilistisch an die Songs von „Insanityz Crescendo“ anknüpfen sollte.
Im Februar 2008 vollendeten sie ihr erstes „Schlafstoerung“ Demo „Insomnia“, dass völlig ohne Gitarren und Gesang auskommt, also rein elektronisch ist. Stilistisch orientierten sie sich dabei
hauptsächlich an dem Synthpop und New Wave der achtziger Jahre, ohne dabei ihre düsteren Ambient Wurzeln zu vergessen, die vor Allem bei den Songs aus Samoks Feder noch deutlich zu hören
sind.
Ein Jahr später erschien ihr zweites Album "Affected by Simplicity", welches sich ebenfalls grosser Beliebtheit erfreute, und auch die Presse auf Schlafstoerung aufmerksam machte.
Aber nur wenige Wochen später erschien das nächste Album "Ecdysis", mit dem sie es auf den Sampler des Orkus Magazins schafften.
Beide Alben stellen die bisher düstersten und melancholischsten Werke der Brüder dar.
Danach wurde es erstmal ruhig um die Band. Einige Aufnahmesessions wurden für den Sommer angesetzt. Nun unterstützt durch Tobi am Bass.
Einige dieser Jamsessions wurden im Herbst unter dem Titel "Ecdysis Extended" unter die Leute gebracht, und Tobi verliess die Band wieder.
Alles in allem war 2009 das produktivste Jahr der "Schlafstoerung", aber bedeute auch deren vorzeitiges Ende, als die Brüder sich Ende des Jahres nach einem Streit dazu entschlossen, die Band
aufzulösen.
Beide gingen fortan erstmal eigene Wege. Belivion machte sich an die Arbeit in dem Projekt "Sound Request", während Samok mit "The Fool" einigen Erfolg erzielte.
Ende Februar 2010 dann fanden die Brüder wieder zueinander und beschlossen der "Schlafstoerung" eine neue Chance zu geben.
Die "The Fool" Alben sowie das Projekt wurden kurzerhand in "Schlafstoerung" umbenannt, was die meisten "Fool" Fans gut aufnahmen.
Zur Zeit arbeiten die beiden an neuem Material für ihr nächstes Album.
Bisherige Alben im Überblick:
Insomnia:
Das Erstlingswerk des Duos. Stilistisch wird hier der Spagat zwischen Techno, House, Ambient und Industrial gewagt, was Insomnia zu dem abwechslungsreichsten Album der Schlafstoerung macht.
Insomnia verkörpert zudem noch am ehesten das musikalische Ziel der Brüder: die klangliche Darstellung einer Nacht in der Großstadt.
Affected by Simplicity:
Mit ihrem zweiten Album Affected by Simplicity richteten Schlafstoerung ihren Blick auf die chaotischen und auch sinnlichen Aspekte des Lebens.
Im einen Moment treibend, im nächsten verträumt und alsbald beängstigend erschafft Affected by Simplicity beim Hörer ein klares Bild einer verwirrenden Welt.
Ecdysis:
Das im März 2009 erschienene dritte Album der Brüder stellt musikalisch eine klare Abgrenzung zu den früheren Alben dar. Nicht nur hat sich die klangliche Qualität verbessert, sondern auch die
Herangehensweise an die Musik und der Stil des Projekts haben sich grundlegend verändert.
Mit Ecdysis haben Schlafstoerung sich den eher düsteren Gefilden zugewandt und ihre Verspieltheit, wie sie bei Insomnia noch deutlich zu spüren war, hinter sich gelassen.
Ecdysis Extended:
Im Herbst 2009 erschien eine Sammlung verschiedenartiger Songs und Experimente, welche die Band in den Monaten nach Ecdysis aufgenommen hatten.
Auf Ecdysis Extended befinden sich zum Beispiel einige fast 30 minütige improvisierte Livesessions, die dem Hörer zwar etwas Geduld abverlangen, aber auch das musikalische Potential der Band
verdeutlichen.
Zeitkreis:
Das 2010 unter dem Projektnamen The FooL veröffentlichte und später von Schlafstoerung adoptierte Album Zeitkreis stammt zur Gänze aus Samok's Feder.
Verträumte Melodien und minimalistische Beats machen dieses Album zu einem der ruhigsten Werke des Projekts.
Saburra:
Ebenfalls zunächst unter The FooL erschien wenig später das sechste Album der Kölner: Saburra.
Ohne Zweifel kann man Saburra als den bisherigen Höhepunkt der Diskographie betrachten. Es enthält einige der emotionalsten Arrangements des Projekts, wie beispielsweise die Songs Veränderung
oder Der Schlüssel. Aber auch der Hang zu der Musik der 80er Jahre tritt, erstmalig seit Insomnia, wieder in den Fokus, wie der Song Der Fluss stark verdeutlicht.